06.12.2018 - Josef Ritler

Weg der Schweiz

Der "Weg der Schweiz" rund um den Urnersee ist eine Erfolgsgeschichte. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wurden die Verantwortlichkeiten neu geregelt.

Viele sind ihn gegangen. Aus der ganzen Schweiz haben Wanderer, Spaziergänger und Liebhaber den im Jahre 1991 aus Anlass des 700-Jahr- Jubiläums der Eidgenossenschaft erstellten Wanderweg besucht, Der "Weg der Schweiz" ist ein Gemeinschaftswerk aller 26 Kantone. 


Der Weg zum Rütli gehört auch zum "Weg der Schweiz"

Die Zahl der Besucher wurde bei der Eröffnung auf über 700'000 geschätzt. Bis heute erfreut das nachhaltige Werk jährlich rund 200'000 Wanderer.

Und es soll so weitergehen. 30 Jahre nach der Gründung der Stiftung "Weg der Schweiz" hat sie ihren Zweck erfüllt und das Werk sowie den Betrieb und Unterhalt an die beiden Standortkantone Uri und Schwyz übertragen, die nun für den Unterhalt zuständig sind.

Der Stiftungspräsident, der Schwyzer Regierungsrat Andrea Barraud, zeigt sich denn auch sehr zufrieden mit dieser von allen Beteiligten erarbeiteten und mittragenden Lösung: "Damit ist der Bestand sowie die langfristige Weiterführung dieses nationalen und einmaligen Denkmals für die Zukunft rechtzeitig gesichert:"

Die Löschung der Stiftung und die Übertragun des Stiftungsvermögens sind im Verlauf des Jahres 2019 geplant. Die weiteren Schritte erfolgen nun in enger Abstimmung mit der eidgenössischen Stiftungsaufsicht und in gemeinsamer Zusammenarbeit mit den beiden Kantonen.

Der "Weg der Schweiz" Bild:Wikipedia

Die 35 Kilometer lange Wanderroute rund um den Urnersee beginnt am Rütli und endet in Brunnen. Jedem Kanton wurde ein durch einen Grenzstein markierter Wegabschnitt gewidmet.

Der Weg ist in beiden Richtungen begehbar. Die gesamte Wanderzeit beträgt elf Stunden. Wie ein Einheimischer Seniorweb erklärte, waren in all den Jahren vor allem Wanderer aus der Westschweiz unterwegs. 

Gewisse Teile des Weges sind in Turnschuhen und mit Rollstuhl und Kinderwagen begehbar. Die Zufahrt zu den Teilabschnitten ist mit dem Schiff auf dem Vierwaldstättersee, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto möglich.

Foto: Josef Ritler

 

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